Verbunden mit Fasching und Karneval ist auch Brauchtum rund um bestimmte Gerichte, die bevorzugt oder ausschließlich in dieser Zeit genossen werden. Kurz vor der Fastenzeit enthalten diese besonders die Zutaten, welche während der Fastenzeit verboten sind. Dies gilt nicht nur für Fleisch, sondern auch für Eier und Fett. Letzteres lässt sich auch aus vielen Bezeichnungen für Karnevalstage ableiten: Fettdienstag und Mardi gras, Martedi grasso oder Fettisdagen (französisch bzw. italienisch oder schwedisch für Fetter Dienstag).
Fett bezieht sich einerseits auf fettreiche Speisen, bei denen besonders Schweinefleisch und Speck beliebt sind. Andererseits auf Gebäck, welches in Fett ausgebacken wird. Fettgebäck (Berliner Pfannkuchen, Krapfen, etc.), welches überwiegend süß zubereitet wird, ist international in verschiedenen Varianten verbreitet. Häufig anzutreffen sind regionale Rezepte mit ebensolchen Bezeichnungen, die sich jedoch häufig in der Rezeptur ähneln. Eine weitere Zutat, welche in Faschingsspeisen häufig vorkommt, sind Hülsenfrüchte, besonders Erbsen und Bohnen, die als Zeichen der Fruchtbarkeit gelten (siehe auch den Brauch um den Erbsenbär).
Faschingskrapfen
Zutaten
Hefeteig
- 500 Mehl (Typ 405)
- 1 Würfel frische Hefe (Germ) (aus dem Kühlregal im Supermarkt)
- 50 gr Zucker
- Mark von 1 Vanilleschote, ersatzweise 1 Pkg. Vanillezucker
- 1 Tl Meersalz oder grobes Salz aus der Mühle
- 50 gr flüssige Butter
- 2 ganze Eier
- 2 Eigelb
- 250 ml Vollmilch
Füllung
- Mit Inländer Rum
(optional) abgeschmeckte Marillenmarmelade (Deutschland: Aprikosenkonfitüre)
zum Ausbacken
- Erdnussöl oder Sonnenblumenöl oder Butterschmalz oder Schweineschmalz
zum Bestreuen
- Staubzucker (Puderzucker)
Kochgeschirr
- 1 Schüssel
- 1 Küchenwaage
- 1 Mehlsieb
- 1 Küchenmaschine mit Knethaken oder Handrührer mit Knethaken mit einer Schüssel
- 1 Butterpfännchen
- 1 Küchentuch oder Klarsichtfolie
- 1 Messer
- 1 Fritteuse
- 1 Schaumkelle
- 1 Spritzbeutel mit Nadeltülle
- Küchenpapier
Zubereitung
- Das Mehl in die vorgewärmte Schüssel sieben und eine Vertiefung in die Mitte drücken.
- Die Hefe zerbröseln und mit dem Zucker in der Mulde vermengen, mit 1/3 der lauwarmen Milch übergießen und das Dampfl (Hefe-Vorteig) zugedeckt an einem warmen Ort für ca. 20 Minuten gehen lassen.
- Das Mehl nach der Gehzeit mit dem Dampfl mischen, den Zucker, das Salz, die restliche Milch, verquirlte Eier und die geschmolzene Butter zugeben.
- Den Teig kräftig, seidig glatt abschlagen und kurz rasten lassen.
- Aus der Masse eine Rolle formen, diese in ca. 20 gleichmäßig große Stücke teilen, zu Kugeln formen und etwas flach drücken.
- Teig nochmals für 45 Minuten ruhen lassen.
- Fett in der Fritteuse auf 170 °C erhitzen, die Krapfen beidseitig goldgelb backen und mit der Schaumkelle herausnehmen.
- Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Die mit Inländer Rum
(optional) verrührte Marillenmarmelade (Deutschland: Aprikosenkonfitüre) in die Spritztülle füllen und seitlich in die Krapfen spritzen. - Mit Staubzucker bestreut servieren.
Quelle: Rezeptewiki
Prinzentopf Rezept
Zubereitung
Filet in 1 1/2 cm dicke Scheiben schneiden, salzen und pfeffern. Butter in einer Pfanne erhitzen, den Schinken in dünne Scheiben schneiden, rasch von beiden Seiten anbraten und dann auf den Boden einer feuerfesten Form legen. Filets in der Bratbutter ebenfalls von beiden Seiten bräunen und über die Schinkenscheiben legen. Den Bratrückstand mit 2 El Spargelwasser ablöschen und über das Fleisch geben. Tomaten schälen, vierteln, entkernen und mit dem Spargel, 3 El Spargelsaft und den Erbsen mischen. Gemüse zu dem Fleisch geben und alles zugedeckt im Backofen auf 150 Grad in 40 Minuten garen. Tomatenketchup oder Chilisauce mit der Sahne vermischen und 10 Minuten vor Ende der Garzeit über den Prinzentopf gießen. Mit der Petersilie bestreuen und direkt in der Form servieren.
Quelle: Prinzentopf Rezept

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