Wer nicht immer nur Fleisch grillen möchte, sollte es einmal mit Fisch versuchen - Sie werden begeistert sein. Besonders Fische mit festem Fleisch wie Forelle, Lachs oder Barsch eignen sich für den Grill. Damit Ihr Grillfisch nicht austrocknet und am Rost kleben bleibt, packen Sie ihn am besten in Alufolie ein. Auch die Lachsfilets sorgen für einen köstlichen Grillspaß und bringen Abwechslung.
Fisch in Essig einlegen, anschließend salzen und in drei Teile schneiden. Die Gurken und 50 g Speck würfeln sowie die Zwiebel hacken. Ein Stück Fisch in Alufolie legen, Gurke darauf geben und das nächste Stück Fisch darauf legen. Den Schinkenspeck ausbraten und Zwiebeln und Dill dazugeben. Die Masse auf den Fisch streichen und das nächste Stück darauf legen. Mit dem restlichen Speck belegen und Folie zusammenfalten. Paket bei starker Glut ca. 40 Minuten grillen.
Die Filets mit Zitronensaft beträufeln. Öl, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Petersilie zu einer Marinade verrühren und damit den Fisch bestreichen. Die Filets 15-20 Minuten von beiden Seiten grillen.
Rotbarschfilet würfeln, salzen und in Zitronensaft einlegen. Speck, Zwiebel und Paprikaschoten in Stücke schneiden und abwechselnd mit dem Fisch auf Spieße stecken und mit Öl bepinseln. Die Fischspieße 10 Minuten bei mittlerer Hitze auf Folie grillen, dabei öfters wenden.
Rindfleisch sollte für den Grill wenig Bindegewebe enthalten - verwenden Sie also am besten Filet sowie Stücke aus der Hüfte und dem Rücken. Ein naturbelassenes Rumpsteak schmeckt hervorragend, wenn Sie es nach dem Grillen mit ein wenig Salz, Pfeffer und eventuell selbst gemachter Kräuterbutter würzen. Auch Hackfleisch kann gegrillt werden. Probieren Sie doch einmal die leckeren Cevapcici.
Die Zutaten vermischen, abschmecken und die Steaks darin einlegen.
Das Hackfleisch mit den fein gehackten Zwiebeln, dem Knoblauch, den Gewürzen und dem Mineralwasser mit den Knethaken eines Handrührgeräts gut durchmischen, bis alle Zutaten gleichmäßig verteilt sind. Aus dem Teig kleine Röllchen formen und auf den Grill legen.
Zartes Schweinefleisch ist bei uns sehr beliebt und eignet sich besonders gut zum Grillen.
Auch "Grillanfänger" können bei Schweinefleisch nicht viel falsch machen, da es nur selten zäh wird. Durch seinen Fettgehalt trocknet das Schweinefleisch beim Grillen nicht aus, zudem ist Fett ein guter Aromaträger. Wer kein Fett mag, kann die Ränder vor dem Verzehr einfach entfernen.
Schinkenschnitzel mit Kräuterbutter
Ein Stück Butter im Topf zergehen lassen, bis diese fast flüssig ist. Gepressten Knoblauch, frische Kräuter, Salz und Gewürze nach Belieben zugeben. Die Butter etwa 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen und zum fertig gegrillten Schinkenschnitzel reichen.
Schweinebauch in Honigmarinade
Für die Marinade alles vermengen. Den gepressten Knoblauch mit einem Esslöffel Sesamöl hinzugeben und gut verrühren. Das Fleisch für mehrere Stunden einlegen.
Minutensteaks in Senfmarinade
Die Zwiebel und den Knoblauch klein hacken, mit den restlichen Zutaten gut vermischen und das Grillgut mindestens 1 Stunde in der Marinade einlegen.
Schnitzel am Spieß
4 lange, dünne Schweineschnitzel,Pfeffer,
5 EL Öl,
1 TL getrocknete Grillkräuter,
Cayennepfeffer,
2 Knoblauchzehen,
Salz.
Die Schnitzel nach Bedarf noch etwas dünn klopfen, gut trockentupfen und auf beiden Seiten pfeffern. Das Öl mit Kräutern und Pfeffer verrühren, die zerdrückten Knoblauchzehen zufügen.
Die Schnitzel auf vier Spieße stecken und ringsherum etwa 15 Minuten grillen. Zwischendurch mit Öl bestreichen. Die garen Spißchen salzen.
Gefüllte Kräuterschnitzel
4 dicke Schweineschnitzel,
Pfeffer,
100g Weißbrot oder Brötchen ohne Rinde,
1/8l Sahne,
2 Knoblauchzehen,
Petersilie,
Schnittlauch,
Kerbel,
Estragon,
Salz,
Öl.
Die vorbereiteten Schnitzel von der Seite taschenartig einschneiden und abtrocknen, innen pfeffern. Das zerbröckelte Brot in wenig heißem Wasser und der Sahne einweichen.
Die zerdrückten Knoblauchzehen, gehackten Kräuter, Salz und Pfeffer zufügen und alles vermischen. Die Fleischtaschen mit der Masse füllen und zubinden. Das Fleisch mit Öl bestrichen auf beiden Seiten grillen, dann salzen und sofort servieren.
Aufgespiesster Schweinekamm
1 kg Schweinekamm ohne Knochen,
2 Knoblauchzehen,
1 EL edelsüßer Pabrika,
1 TL scharfer Rosenpabrika,
1 Stengel Liebstöckel,
1 Zwiebel,
Salz,
Pfeffer,
Öl.
Das vorbereitet Fleisch mit Knoblauchstiften spicken. Pabrika mit feingewiegtem Liebstöckel, geriebener Zwiebel und Salz und Pfeffer mischen. Diese Mischung zum größten Teil in das Fleisch einmassieren. Den Braten auf den Drehspieß stecken, ringsherum mit Öl bestreichen und etwa 2 1/2 Stunden grillen. Die restliche Würzmischung mit Öl verrühren und während des Grillens das Fleisch öfter damit bestreichen.
Es muss ja nicht immer Wurst oder Steak sein - auch Hähnchen und Pute eignen sich hervorragend für leckere Grillrezepte.
Hähnchenschenkel können zum Beispiel ganz einfach mit Öl eingerieben, mit Kräutern bestreut und in Alufolie eingewickelt werden - schon haben Sie eine einfache, aber köstliche Geflügel-Grillspezialität auf Ihrem Teller. Geflügel wird erst kurz vor dem Grillen aus dem Kühlschrank genommen. Da es sehr fettarm ist, sollte man es auf dem Grill gelegentlich mit etwas Öl bepinseln.
Stellen Sie eine Marinade aus Olivenöl, Zitronensaft, Chilipulver, Rosmarin, Salz und Pfeffer her, worin Sie die Hähnchenflügel mehrere Stunden einlegen.
Die Zwiebel fein hacken und den Knoblauch mit dem Messer zerdrücken. Olivenöl, Senf und Essig einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Marinierte Putenspieße
Verfeinern Sie doch einfach unsere fertig marinierten Putenbrustfleischspieße mit frischem Gemüse wie z.B. Auberginen oder Zucchini.
Zu einem ordentlichen Grillfleisch gehört ein Dip oder eine Grillsauce.
Den Joghurt mit Zitronensaft und Öl zu einer cremigen Masse rühren. Knoblauch pressen und unterrühren. Die Gurke schälen, fein raspeln und mit den Kräutern zur Mischung hinzugeben. Eine halbe Stunde ziehen lassen.
Die Zwiebel abziehen und würfeln, Sardellenfilets kleinhacken. Zwiebelwürfel, Sardellenstückchen, Ketchup, Senf, Öl und Petersilie verrühren und mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.
Ein knackiger, frischer Sommersalat ist die perfekte Ergänzung zu Gegrilltem.
Öl, Essig und Wasser glatt rühren. Salz, Pfeffer, Schnittlauch, Senf, Schmand und die Zwiebel unterrühren. Die Walnüsse zum Schluss dazu geben. Auch gut: Geröstete Speckwürfel über den Salat streuen.
Joghurt mit Sahne glattrühren. Knoblauch und Basilikum hacken und mit Salz zu einer glatten Masse verarbeiten. Diese gut pfeffern und das Öl unterschlagen. Die Paste mit dem Sahne-Joghurt mischen und mit Salz, Zitrone und Pfeffer abschmecken.
Das gute alte Fleischfondue! Es ist bei uns ein bisschen aus der Mode gekommen. Dabei ist es doch eigentlich eine wirklich herrliche Sache: Man sitzt den ganzen Abend gemütlich um den Tisch, brät sich immer wieder ein Stückchen Fleisch, isst dazu von den vorbereiteten Saucen und Salaten, man ist beschäftigt, schnabuliert und plaudert ... und niemand muss dauernd in die Küche rennen, um den nächsten Gang zu bringen. Alles ist längst vorbereitet, alles steht schon da.
Wir nehmen nicht nur das klassische Rindfleisch, sondern auch Kalb- und Schweinefleisch. Vom Rind empfiehlt sich Filet oder Lende, das so genannte Roastbeef. Das Fleisch sollte gut abgelagert sein und möglichst marmoriert, also von feinen Fettadern durchzogen, die es zart und saftig halten. Es versteht sich von selbst, dass Sie bei einem gutem Metzger, der verantwortungsbewusst arbeitet, kaufen sollten. Bio-Fleisch oder das von artgerecht gehaltenen Tieren schmeckt einfach besser als solches aus Massenzucht. Vom Kalb kann es aus der Oberschale, der Nuss, stammen, selbstverständlich sind auch das besonders zarte Filet und die Lende gut geeignet. Auch vom Schwein nimmt man am besten das zarte Filet. Gut schmeckt auch das Halsstück, das von Fett durchzogen und deshalb besonders saftig ist. Oder, für die Liebhaber des Herzhaften, der Bauch. Hals und Bauch haben eine erheblich längere Garzeit, sie müssen durchbraten und deshalb ziemlich lange im siedenden Öl bleiben.
Zur Vorbereitung wird das Fleisch in mundgerechte, aber nicht zu kleine Würfel geschnitten, dann in Öl eingelegt und dabei gewürzt: mit Thymian, Rosmarin, Chili und Knoblauch. So kann es unbeschadet im Kühlschrank bis zum Abend warten.
Beim Zuschnitt kommt es darauf an, dass die Würfel nicht zu klein sind – die brutzeln zu rasch durch und werden hart. Je größer sie sind, desto länger ihre Garzeit. Und die kann jeder nach eigenem Gusto regulieren. Einfach das Fleisch aus dem Topf heben, sobald man das Gefühl hat: So schmeckt es mir am besten.
Zunächst einmal den richtigen Topf, in dem auf dem Tisch das Öl am Kochen gehalten wird. Man ist ja in den letzten Jahren vom Originalrezept abgekommen und hat statt Öl lieber Brühe genommen, weil sie kalorienschonender und weniger gefährlich ist. Denn natürlich muss man aufpassen, wenn man mit dem kochend heißen Öl auf dem Tisch hantiert. Der Topf muss also sicher und so zentral in der Tischmitte stehen, dass man ihn nicht mit einer unachtsamen Bewegung herunterwerfen kann. Er muss aus Metall sein (wegen der hohen Öltemperatur), es kann allerdings auch ein normaler Kochtopf sein. Schließlich muss man nicht gleich große Anschaffungen unternehmen, bloß weil man ein neues Rezept ausprobieren will.
Und sonst? Spezielle Fondueteller halten wir für überflüssig, in denen einzelne Abteilungen wie im Kantinenteller die Saucen hübsch getrennt halten. Normale Teller sind völlig ausreichend beziehungsweise viel hübscher! Lange Gabeln sind wichtig, an denen man die Fleischwürfel zum Braten ins Öl halten kann. Und natürlich normales Besteck, mit dem man isst.
Das ist, wie immer, Geschmackssache. Ein neutrales Erdnuss-, Soja- oder Maiskeimöl ist gut. Hervorragend geeignet ist Traubenkernöl, und selbstverständlich geht jedes Olivenöl, das ja den höchstmöglichen Rauchpunkt hat. (Rauchpunkt nennt man den Moment, in dem das Öl zu rauchen beginnt, wenn man es erhitzt. Wird dieser überschritten, können gesundheitsschädliche Stoffe entstehen.) Man kann das Öl mit Kräutern und so weiter würzen, aber nötig ist das nicht, denn wir haben das Fleisch bereits gewürzt. Natürlich ist auch jedes andere hoch erhitzbare Bratfett bestens geeignet.
Sicherheitstipps: Das Rechaud sollte auf einem Holz-, Kork- oder sonst wie hitzebeständigem Untersatz stehen. Man kann ihn zusätzlich mit Alufolie umwickeln. Die Lampe über der Tischmitte sollte weit genug entfernt sein, dass sie keinen Schaden nimmt.
Zutaten für vier bis sechs Personen
Grundsauce:
1 Ei
1 Eigelb
1 TL Senf
350 g Öl (erstklassiges kaltgepresstes Olivenöl)
Salz
Pfeffer
Zucker
Zitronensaft
Remoulade:
2 EL feinste Kapern
2 EL fein gewürfelte Cornichons
2 EL fein gehackte Schalotten
2 EL Kräuter (Schnittlauch, Dill, Petersilie)
Japanische Mayonnaise:
1 gehäufter TL Wasabipulver
1 Spritzer Sojasauce
Italienische Mayonnaise:
4-5 getrocknete Tomaten
1-2 kleine Tomaten
1-2 Knoblauchzehen
Basilikum
Alle Zutaten auf Zimmertemperatur erwärmen. Eigelb und ganzes Ei in ein hohes Gefäß füllen, Senf zufügen und mit dem Stabmixer cremig aufschlagen. Langsam, in dünnem, gleichmäßigem Strahl das Öl hinzufließen lassen, bis die Sauce dick und stabil ist. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und einer Zuckerprise würzen.
Diese Grundsauce in drei Portionen teilen. Unter die erste Portion die Zutaten für die Remoulade rühren und eventuell mit ein wenig Senf zusätzlich würzen.
Unter die zweite Menge das Wasabipulver rühren und mit Sojasauce abschmecken.
Für die italienische Variante die getrockneten Tomaten winzig klein würfeln, mit etwas heißem Wasser bedecken und einweichen. Zusammen mit der/n frischen Tomate/n und dem geschälten Knoblauch unter die Mayonnaise mixen. Kräftig abschmecken, schließlich fein gehacktes Basilikum unterrühren.
Jeweils in ein passendes Gefäß füllen und mit Klarsichtfolie zugedeckt bis zum Abend kalt stellen.
Ananasrelish
Eine erfrischende Sache, die besonders gut zum kross gebratenen Fleisch schmeckt. Dafür wird frische Ananas fein gewürfelt und mit Schalotten, Ingwer, Knoblauch, Chili und Thaikräutern vermischt. Schmeckt umwerfend gut!
Zutaten für sechs Personen:
1 reife, also duftende Ananas
je 1-2 EL fein gewürfelter Ingwer und Knoblauch
je 1 EL fein gehackte rote und grüne Chilischote
1 Tasse frische Kräuter (Thaibasilikum und Koriandergrün)
2 Stängel Bleichsellerie
2 Schalotten oder Frühlingszwiebeln
1 Zitrone
1 TL Zucker
Pfeffer aus der Mühle
2 EL Thaifischsauce
1 TL chinesisches Sesamöl
1 EL Olivenöl
Die Ananas schälen: Dafür zunächst den Schopf abschneiden und die Frucht unten kappen, damit sie stehen kann. Mit einem scharfen Messer die stachelige Schale nicht zu geizig abschneiden. Dann die schwarz bewimperten Augen herausschneiden, dafür am besten rund um die Frucht einen schrägen keilförmigen Schnitt ziehen, der die Augen jeweils erfasst. Die Frucht ist dann anschließend rillenförmig eingekerbt, und die Augen sind entfernt. Nur Mut, nach einigem Üben gelingt das mühelos! Die Frucht längs vierteln, den harten Strunk in der Mitte herausschneiden. Das Fruchtfleisch selbst jetzt klein, höchstens zentimetergroß, würfeln. Mit den übrigen Zutaten mischen – die Kräuter dafür grob hacken, Stangensellerie und Zwiebeln jedoch fein würfeln oder in dünne Scheibchen beziehungsweise Ringe schneiden.
Das Ananasrelish ein Stündchen durchziehen lassen.
Zwiebelkompott
Dafür werden Zwiebeln erst einmal ganz weich gedünstet, dann mit Rosinen in Weißwein langsam geschmort. Unwiderstehlich zu gebratenem Fleisch! Außerdem lässt es sich auch gut für den Vorrat einwecken.
Für sechs Personen:
800 g Zwiebeln (ganz nach Gusto: Haushalts-, weiße oder rote Zwiebeln, auch Schalotten sind geeignet)
3 EL Olivenöl
1 TL brauner Zucker
Salz
1 EL Gewürzmischung aus Korianderbeeren, Piment, 1 Nelke und Pfefferbeeren
50 g Rosinen
2 EL Pinienkerne
2-3 Chilischoten
circa 1/8 l Weißwein
2 Lorbeerblätter
Die Zwiebeln schälen, in feine Scheibchen hobeln und im heißen Öl auf kleinem Feuer sehr langsam weich dünsten. Zuerst mit Zucker bestäuben und karamellisieren. Dann salzen und die im Mörser fein zerriebenen Gewürze zufügen. Rosinen und Pinienkerne sowie die Chilischoten unterrühren – je nach Chiliverträglichkeit extrem scharfe oder mildere Varianten wählen, getrocknete würzen übrigens stets intensiver als frische! Getrocknete Chilis sollte man bereits gleich zu Beginn im Öl anrösten, bevor die Zwiebeln zugefügt werden!
Erst wenn die Zwiebeln weich sind, den Wein angießen, immer nur schlückchenweise, und, wenn alles verkocht ist, nachfüllen.
Das Zwiebelkompott ist richtig, wenn es schmelzend zart ist und intensiv würzig duftet. In Schraubgläser füllen. Für den Vorrat bei 80 Grad Celsius eine halbe Stunde sterilisieren. Zum Fondue in eine hübsche kleine Schüssel füllen.
Der besondere Kartoffelsalat
Der darf natürlich bei uns nicht fehlen. Diesmal wird er mit ganz fein geschnittenem Endiviensalat, viel fein gehackten Zwiebeln und Estragonessig angemacht.
Zutaten für sechs Personen:
1,5 kg festkochende Kartoffeln
1 mittelgroßer Endiviensalatkopf
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
3-4 EL Estragonessig
Salz, Pfeffer
circa 3-4 EL Gemüse- oder Fleischbrühe
3 EL Olivenöl
Die Kartoffeln gar kochen. Inzwischen den Salat putzen, gründlich mehrmals waschen, dann quer in haarfeine Streifen schneiden – “feinnudelig” sagt man gern dazu. Zwiebeln und Knoblauch sehr fein würfeln, mit Salz, Pfeffer, Essig und Öl verrühren. Den Salat in dieser Sauce mischen.
Die Kartoffeln noch warm pellen und in Scheibchen schneiden. Mit der Brühe benetzen, dabei salzen. Schließlich mit dem Endiviensalat mischen. Ein herrlich saftiger, appetitanregender Salat!
Die passenden Getränke
Zum Fleisch einen Rotwein, ganz klar! Ein Spätburgunder vom Kaiserstuhl beispielsweise oder aus Franken. Wunderbar sind auch die Rotweine von der Ahr. Oder man gibt der Heimat unseres Rezeptes die Ehre und trinkt tatsächlich einen Burgunder dazu.
Chili-Eiscreme
Klingt verrückt, ist aber umwerfend gut. Wir haben es den ganzen Sommer über unseren Gästen serviert, alle waren begeistert.
Zutaten für sechs bis acht Personen:
¼ l Sahne
¼ l Milch
180 g Zucker
5 Eigelb
je 1 EL winzig fein gewürfelte grüne und rote Chilis
Melisse- oder Minzeblättchen
Sahne und Milch aufkochen, den Zucker darin auflösen. Die gründlich verquirlten Eigelbe einrühren. Die Masse erneut erhitzen, einmal aufwallen, aber nicht kochen lassen. Die Chiliwürfel einrühren. Die Masse kalt stellen. In der Sorbetière gefrieren. Zum Servieren mit einem Eislöffel Kugeln formen und auf Desserttellern oder in Dessertgläsern anrichten. Mit Minzeblättern schmücken.
©WDR Köln 2001
Rheinische Zwiebelsuppe (Die Lieblingssuppe von Heine)
Einkaufsliste für 4 Portionen:

So geht`s:
Zwiebeln in Ringe schneiden. Etwas Fett in einem Topf erhitzen, die Zwiebelringe darin anschwitzen. Geschälte Kartoffeln in grobe Würfel schneiden und mit Fleischbrühe und Lorbeerblatt zu den Zwiebeln geben. Würste mit einer Gabel mehrmals einstechen und in die Suppe legen.
Alles etwa 30 Min. köcheln lassen. Würste herausnehmen und in Scheiben schneiden. Die Suppe mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken. Schnittlauch in Röllchen schneiden, 1 EL davon beiseite legen. Restlichen Schnittlauch und Wurstscheiben in die Suppe geben. Alles gut durchrühren und in Teller füllen und mit dem restlichen Schnittlauch bestreuen.
Einkaufsliste für 4 Portionen:

So geht`s:
Knoblauch und 1 Schalotte in 1 EL Butter anbraten, Kräuter dazu geben, kurz andünsten und abschmecken. Putenbrustscheiben würzen. Kräuter darauf verteilen, einrollen, mit Zahnstocher befestigen, in Rapsöl anbraten und im Ofen bei 180°C ca. 12 Min. garen. Spargel in Salzwasser mit Zitronensaft garen. 2 Schalotten in 1 EL Butter dünsten. Mit Weißwein ablöschen, mit Spargelwasser und Sahne auffüllen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Nudeln bissfest kochen. Mit Muskat und Butter abschmecken. Spargel auf Tellern mit Butter bestreichen, mit Tomatenwürfeln und Kräutern bestreuen. Rouladen schräg anschneiden, mit Nudeln anrichten und mit Kräutern dekorieren.
Brombeeren für zwei Stunden mit Zucker marinieren. Milch mit der aufgeschlitzten Vanilleschote und der Zitronenschale aufkochen. Durch ein feines Sieb passieren, in den Topf zurückgießen und zum Sieden bringen. Grieß unter ständigem Rühren hineinrieseln lassen und bei schwacher Hitze so lange weiterrühren, bis die Masse leicht andickt, dann die eingeweichte und gut ausgedrückte Gelatine unterrühren. Eigelbe und Zucker cremig schlagen, nach und nach unter die Grießmasse rühren.
Einkaufsliste für 4 Portionen:

So geht`s:
Auf Eiswasser kalt rühren und zum Schluss die mit dem Puderzuckersteif geschlagene Sahne unterziehen. Fertige Masse in dünn eingeölte Formen geben, glatt streichen und im Kühlschrank ca. 6 Stundenfest werden lassen. Grießflammeri auf eine Platte stürzen und mit marinierten Brombeeren anrichten.
(Quelle: "Zu Gast bei Dichtern und Denkern- Heimische Köstlichkeiten poetisch serviert" eine Gemeinsame Aktion von Aramark und CMA)
Currywurst
in den 50ziger Jahren wurde die Currywurst erfunden
Einkaufsliste für Wurstzubereitung:
Einkaufsliste für das Servieren:
So gehts:
Fleisch und Sahne im Mixer kurz pürieren und mit den Gewürzen vermengen. In einen Spritzbeutel mit 8 mm Lochtülle füllen, in den Darm praktizieren und mit Küchengarn ca. 8 cm lange Würstchen abbinden.
Drei Minuten pochieren und kalt stellen.
Würstchen vorsichtig einschneiden, braten und dabei mit Garam masala, Koriander, Salz und Pfeffer bestreuen.
Wenn Dir das zu kompliziert ist, kaufst Du dir eine Packung Bockwürste, bräts sie in einer Pfanne und gibst nach belieben Ketchup und Currypulver dazu.
Klassischer Cheeseburger
Richtig berühmt wurde der Burger mit Mc Donalds - 1950 gegründet und heute weltweit vertreten.
für 4 Portionen
Einkaufliste:
So gehts:
Hack würzen und vier flache Scheiben formen. Am besten grillen oder sonst in der Pfanne erst kräftig anbraten und dann zugedeckt nachgaren lassen. Schmelzkäse darauflegen und schmelzen lassen. Brötchen antoasten, Hack darauflegen und garnieren.
Supereinfach zu verfeinern oder abzuwandeln: Zwei Hack- und zwei Käsescheiben für einen "Double Decker", etwas zerkrümelter Blauschimmelkäse im Fleischteig für einen "Blue Cheese Burger", geschmorte Champignons für den "Mushroom Burger" und und und...
Die Hackscheiben lassen sich im übrigen ganz wunderbar mit Hilfe eines Einmachglas-Deckels gleichmäßig rund formen: Hackmasse hineingeben, verteilen, Hackscheibe dann einfach ausklopfen!
Bacon Burger (Hamburger mit Speck)
für 4 Portionen
Einkaufsliste:
So gehts:
Hack, Speck, Zwiebel und Barbecuesoße vermischen, in Scheiben formen und grillen. In Brötchen legen und nach Geschmack garnieren.
Zu allen Gerichten kannst du Pommes reichen.
Weitere Ideen für Menüs kannst Du Dir aus original Menükarten von 1953 und 1958 holen. Sie befindet sich als Dateianhang am Ende des Artikels.
Die Vielzahl und Verschiedenheit ihrer Bewohner spiegelt sich auch in der Küche New Yorks wider. Die Stadt besitzt etwa 17.300 Restaurants, die Speisen aus aller Welt anbieten. Die Restaurants der verschiedenen Bevölkerungsgruppen warten unter anderem mit italienischen, koscheren, asiatischen und indischen Speisen auf. Die sogenannten Delis sind eine New Yorker Institution und bieten ein reichhaltiges Angebot; ihr zentrales Element ist ein heißes und kaltes Buffet.
Zu den typischen New Yorker Speisen gehören Bagels, Pancakes (Pfannkuchen), Cheesecake (Käsekuchen), Waldorfsalat, Pizza, Hotdogs und Burger, aber auch Soul food und Sushi. Eine besondere Spezialität aus der jüdischen Tradition ist das so genannte Knisch (in etwa Kartoffeltasche), das an fast jedem Kiosk erstanden werden kann.
weitere Rezepte aus der US Amerikanischen Küche ......
Quelle: Wikipedia
Verbunden mit Fasching und Karneval ist auch Brauchtum rund um bestimmte Gerichte, die bevorzugt oder ausschließlich in dieser Zeit genossen werden. Kurz vor der Fastenzeit enthalten diese besonders die Zutaten, welche während der Fastenzeit verboten sind. Dies gilt nicht nur für Fleisch, sondern auch für Eier und Fett. Letzteres lässt sich auch aus vielen Bezeichnungen für Karnevalstage ableiten: Fettdienstag und Mardi gras, Martedi grasso oder Fettisdagen (französisch bzw. italienisch oder schwedisch für Fetter Dienstag).
Fett bezieht sich einerseits auf fettreiche Speisen, bei denen besonders Schweinefleisch und Speck beliebt sind. Andererseits auf Gebäck, welches in Fett ausgebacken wird. Fettgebäck (Berliner Pfannkuchen, Krapfen, etc.), welches überwiegend süß zubereitet wird, ist international in verschiedenen Varianten verbreitet. Häufig anzutreffen sind regionale Rezepte mit ebensolchen Bezeichnungen, die sich jedoch häufig in der Rezeptur ähneln. Eine weitere Zutat, welche in Faschingsspeisen häufig vorkommt, sind Hülsenfrüchte, besonders Erbsen und Bohnen, die als Zeichen der Fruchtbarkeit gelten (siehe auch den Brauch um den Erbsenbär).
Quelle: Rezeptewiki
Zubereitung
Filet in 1 1/2 cm dicke Scheiben schneiden, salzen und pfeffern. Butter in einer Pfanne erhitzen, den Schinken in dünne Scheiben schneiden, rasch von beiden Seiten anbraten und dann auf den Boden einer feuerfesten Form legen. Filets in der Bratbutter ebenfalls von beiden Seiten bräunen und über die Schinkenscheiben legen. Den Bratrückstand mit 2 El Spargelwasser ablöschen und über das Fleisch geben. Tomaten schälen, vierteln, entkernen und mit dem Spargel, 3 El Spargelsaft und den Erbsen mischen. Gemüse zu dem Fleisch geben und alles zugedeckt im Backofen auf 150 Grad in 40 Minuten garen. Tomatenketchup oder Chilisauce mit der Sahne vermischen und 10 Minuten vor Ende der Garzeit über den Prinzentopf gießen. Mit der Petersilie bestreuen und direkt in der Form servieren.
Quelle: Prinzentopf Rezept