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Partytipps Online

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Partyspielsammlung
Sonntag, 10. Juli 2011 14:20

Unterhosentanz

Besorgt Euch für jedes Tanzpaar eine Männerunterhose (große Größe).

Am Anfang einer Tanzrunde (nach dem ersten oder zweiten Song) teilt Ihr an jedes Tanzpaar eine Unterhose aus, die sich jeweils ein Partner anziehen muß.

Jetzt folgt der erste Tanz. Immer, wenn die Musik aussetzt, muß der eine Partner die Unterhose ausziehen und der andere Partner muß sie anziehen. Das langsamste Paar scheidet aus; das Siegerpaar wird bejubelt.

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Sonntag, 10. Juli 2011 14:21

Sesamstrasse





Mit "Manamana" an die Spitze der privaten Partycharts

Spielablauf

Ein geschwätziger Moderator lenkt mit unvergeßlichen Kalauern von den Umbauarbeiten ab, die auf der Bühne hinter ihm durchgeführt werden, und zieht das Publikum mit seinen fesselnden, geistigen Ergüssen in seinen Bann. So kommt es, daß die Gästeschar folgende vorbereitende Maßnahmen so gut wie gar nicht wahrnimmt:

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Auf den vorderen, mittleren Teil der Bühne wird eine leere, grosse und saubere (!) Altpapiertonne gerollt. In dieser Tonne befindet sich der singende Oskar. Der Darsteller, der diesen Part übernimmt, sollte über ausreichendes Klangvolumen in seiner Stimme verfügen (rauher Klang bevorzugt).
In einem Abstand von ca. 1. Meter neben der Tonne wird ein großes Tuch (1,50 m hoch x ca. 6 m breit) gespannt bzw. von zwei starken Assistenten gehalten. Hinter dem Tuch haben (unsichtbar für die Gäste) mehrere Mitspieler Aufstellung genommen, jeder mit Handschuhen und einer unglaublich witzigen Kopfverkleidung. Jeder Mitspieler hat einen Mülldeckel in der Hand (von diesen stabilen Gestellen für den Gelben Sack).
Die Vorbereitungen sind somit abgeschlossen. Der Moderator droht mit dem Satz "Einen hab‘ ich noch...", wird jedoch von dem buhenden Publikum vertrieben.

Das Licht wird gedämmt und ein Schweinwerfer richtet sich auf die einsame Tonne auf der Bühne. Plötzlich ertönt aus den Lautsprecherboxen Musik.......: "Manamana.....". Gleichzeitig öffnet sich der Deckel der Tonne und der Kopf von Oskar aus der Tonne wird sichtbar. "Beep, Beep, Dibeep ip". Über dem Rand des gespannten Tuches erscheinen durch die Mülldeckel die Köpfe weiterer Wesen aus der Sesamstraße, um in den Gesang einzustimmen. Beim nächsten "Manamana" verschwinden diese Köpfe (nur die Deckel bleiben) und es öffnet sich erneut der Deckel der Oskartonne, um Oskar die Chance zu geben, seine Meinung kundzutun.

Das ständige Wechselspiel wird das Publikum zum Rasen bringen!


Tipp:

Die Mülldeckel sollten kurz vor dem Start von den Mitspielern so auf der oberen Kante des Tuches festgehalten werden, daß der Kopf jedesmal bequem durchpaßt (Prinzip Kniebeuge). Vorher ein paarmal üben. Zeitlich nicht zu sehr in die Länge ziehen.


Utensilien

• Einen mutigen, geschwätzigen Moderator
• Zwei starke Assistenten
• Ein Tuch (eventuell zusammengenähte Bettlaken)
• Eine grosse, saubere Oskar-Papier-Tonne
• Ein Oskarkostüm oder Phantasie
• Kopfbedeckungen und Kopfverkleidung für die Beep-Beep-Damen / -Herren
• Den "Manamana"-Song auf CD, Platte oder Kassette

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Sonntag, 10. Juli 2011 14:22

Schlagerparade





Ein Aufgebot an Stars aus der Musikszene kommt zu jedem Anlaß.

Spielablauf:

Wer träumt nicht davon, die Stars der Musikszene einmal hautnah zu erleben? Und das Ganze auf der eigenen Feier ! Lassen Sie das Publikum durch einen Moderator anheizen. Eine gewisse Ähnlichkeit des Moderators mit Manfred Sexauer, sowohl in der Stimme, als auch im Aussehen sorgt bereits für einen ersten Stimmungshöhepunkt....!

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 Nach den unglaublichen Ankündigungen der zu erwartenden Stars ertönt bereits ein Jingle, der den ersten Star ankündigt. Mit der vom Bauch baumelnden Gitarre, seiner schwarzen Sonnenbrille und schneeweißen Haar betritt Heino die Bühne und erklärt in singender Weise dem staunenden Publikum: "Schwarz-braun ist die Haselnuß....". Nach ca. 2 Minuten erklingt erneut der Jingle, um den nächsten Stars die Möglichkeit zu geben, die Bühne zu erreichen. Der eine mit einem überdimensionalen Nie wieder Nora-Anhänger an seiner Kette, der andere einfach nur grinsend. Es ist Modern Talking, die ihren "Brother Lui" suchen.

In einem bunten Reigen geben sich die Beatles, Klaus & Klaus, Madonna, Roberto Blanco und viele mehr ein Stelldichein. Die Stimmung kocht über. Klatschend, singend und nach Zugabe kreischend wünscht sich das Publikum, das dieser Event nicht zu Ende gehen möge.


Anmerkung / Tipp:

Unbedingt vorher üben. Insbesondere wenn verschiedene Rollen eingenommen werden sollen, muß der Wechsel der Verkleidungen zeitlich passen.


Utensilien:

• einen Moderator
• einen einprägsamen Jingle
• einen perfekten Zusammenschnitt der Lieder der Stars  auf Band oder CD (je Lied ca. 2 Minuten abwechselnd mit dem ca. 30 Sekunden dauernden Jingle )
• Equipment passend zu den Stars (Perücken, Brillen, Anziehsachen....)
• Ein Team, das die Lieder der Stars kennt, um so Playback auftreten zu können

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Sonntag, 10. Juli 2011 14:23

Flossentanz





Bei diesem Spiel wird Kreativität und Hemmungslosigkeit belohnt: immer zwei Gäste begeben sich paarweise auf die Tanzfläche, jeder mit einem Paar Schwimmflossen an den Füßen. Belohnt wird das Pärchen, das mit der ungewohnten "Bekleidung" am Besten tanzen kann.

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Sonntag, 10. Juli 2011 14:35

Gerichtsverhandlung





Für dieses Spiel werden 4 Herren und eine Dame benötigt.
NR.; Rolle; Antwortet immer mit:
(1) Angeklagter: "Ja"
(2) Klägerin: "Nein"
(3) Zeuge: "Ich kann mich an nichts erinnern"
(4) Schreiber: "gesiegelt und gestempelt"
(5) Verteidiger: "das hab ich gemacht"

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Richter (Vortragender):
Ich eröffne die Verhandlung

Angeklagter (1):
Sie heißen Hantritt, sind der einzige Sohn und in Lamperthausen geboren?
Sind Vater von 8 Kindern?
Waren Sie mit der Klägerin näher bekannt?
Hatten Sie intime Verhältnisse mit der Klägerin?
Sie haben jetzt ein Kind mit der Klägerin?
und vor vier Jahren schon Drillinge?

Klägerin (2):
Stimmt das?
Was, Sie kennen den Herrn nicht?
Sie haben keine intimen Beziehungen miteinander gehabt?
Sind Sie mit dem Zeugen verschwägert oder näher bekannt?

Zeuge (3):
Sind Sie Herr Möchtegern?
Sie sind vor 65 Jahren in Mosbach geboren?
Wie heißen Ihre Eltern?
Nun zur Sache! Sie haben doch eine Nachtparty miterlebt. Können Sie mir sagen, wie es da zugegangen ist?
Wann waren Sie das letzte Mal nüchtern?
Schildern Sie mir bitte Ihre Vergangenheit.

Schreiber (4):
Haben Sie alles notiert?
Das zusammengetragene Material ist doch noch unter Verschluß?

Verteidiger (5):
Wer hat die Untersuchung eingeleitet?
Wer hat die Aussprache durchgeführt?
Sie meinen, die Wahrheit herausbekommen und alles überprüft zu haben?

Angeklagter (1):
Sie waren doch bei der Party zugegen?
Sie hatten nichts weiter an als eine Schleife im Haar und ein Paar Socken?

Klägerin (2):
Sind Sie keusch?
Sie trugen nicht mehr als die Hauspantoffeln an dieser Party. Tragen Sie sonst mehr Kleidungsstücke zu solchen festlichen Anlässen?
Können Sie uns das heute vorführen?

Zeuge (3):
Und Sie trugen nur gewelltes, lockiges Haar?
Als Sie 24 Biere, 32 Schnäpse und 12 Glas Wein getrunken hatten, was bemerkten Sie dann?

Angeklagter (1):
Sie trugen einen Bauchtanz auf dem Tisch vor?
Sind Sie sehr gelenkig --- üben Sie zu Haus immer?
Waren Ihre Eltern von dieser Kunst entzückt?
War oder ist die Klägerin rassig und sehr feurig?

Verteidiger (5):
Haben Sie sich so eine Notiz gemacht?
Haben Sie schon einen Schlußstrich gezogen?
Sie waren doch dienstlich am gleichen Abend dort?
Haben Sie sich ein wenig das Treiben angesehen?
Wer berührte nun die Klägerin so unsittlich?
Und wer veranlaßte, daß die restlichen Kleidungsstücke abgelegt wurden und als Zimmerdekoration verwendung fanden?

Schreiber (4):
Sie hatten doch die Aufgabe, das Fest zu beobachten?
Was hat der Angeklagte mit der Klägerin in der Speisekammer getan?
Was taten Sie mit der Köchin im Hausflur?
Aber sie sollten doch nach dem Hemd des Kindes sehen, wie sah denn das aus?

Verteidiger (5):
Wer ließ die Gäste eine Polonäse auf der Straße unter den Laternen unbekleidet tanzen?
Und wer hat die schmutzigen Witze erzählt?

Klägerin (2):
Sie sagten, Sie hätten keine Kinder?
Kein Verhältnis mit je einem Herrn gehabt?
Dann sind Sie also noch Jungfrau?

Angeklagter (1):
Haben Sie jemanden mit der Klägerin verkehren sehen?
Haben Sie Nebenbuhler?
Sind diese Hier im Saal?

Zeuge (3):
Sie hatten doch ein Liebesverhältnis mit der Klägerin?
Tun Sie das des öfteren?
Weiß das Ihre Frau?
Wann hatten Sie das letzte Erlebnis mit Ihrer Frau?

Schreiber (4):
Sie haben doch vorhin etwas bemerkt?
Was taten die Klägerin und der Rechtsanwalt in der Kanzlei?
Da hat also der Herr Verteidiger die Klägerin ... ?

Verteidiger (5):
Stimmt das?
Wer ist nun der Vater der Drillinge?
Und wer hat die Köchin in den Hintern gebissen?
Und wer hat die ganze Schweinerei gedeckt?

Richter:
Danke, das genügt!
Damit ist die Beweisaufnahme des Gerichtes abgeschlossen und ich komme zur Urteilsverkündung (Alles erhebt sich von den Plätzen)
Das Gericht hat beschlossen, folgendes Urteil zu erteilen:
Der Angeklagte wird freigesprochen, muß aber seiner Gattin ewige Treue schwören und daß das nur noch einmal passiert.
Der Zeuge zahlt eine Runde Eierlikör für die Damen und versucht, sich seiner Frau zu erinnern.
Der Schreiber zahlt eine Runde Weinbrand für die Herren, so wie gesiegelt und gestempelt wurde.
Der Verteidiger wird als schuldig befunden: Er zahlt die Gerichtskosten, je Kind monatlich 9 Packungen Pampers sowie 90 Lutscher und für uns alle eine Lokalrunde.
Damit ist die Verhandlung geschlossen.

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Sonntag, 10. Juli 2011 14:37

Luftballontanz





Jedes Tanzpaar bekommt einen aufgeblasenen Luftballon, der mit den Köpfen gehalten werden muss. Die Musik beginnt zu spielen. Wer den Luftballon verliert, scheidet aus. Von Runde zu Runde wird das Tempo gesteigert.

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Sonntag, 10. Juli 2011 14:37

Päckchen-Spiel





Guten Abend liebe Leute!

Daß alle gekommen sind von Nah und Fern,
hat das Silberhochzeitspaar Eva und Adam besonders gern.

Read MoreSo haben wir uns etwas ausgedacht, was allen vielleicht Freude macht.
Liebe Eva, lieber Adam, gebt jetzt acht,
denn wir haben euch als Geschenk dieses Päckchen mitgebracht.
Seid nun herzlich beide gebeten, zu uns in die Mitte zu treten!
Lieber Adam, sei so schlau,
und gebe das Päckchen Deiner Frau.
Eva nun ist es wohl in Deinen Händen,
und Du darfst es auch mal wenden.
Doch jetzt gehört das Päckchen noch nicht Dir,
gib es dem Herrn, der am weitesten sitzt von hier.
Wenn Du auch weit vom Silberpaar sitzt,
man Dich heute nicht vergißt.
Sieh Dich einmal um und sei gescheit,
bringe es der Dame mit dem schönsten Kleid.
Dein Kleid ist zwar hübsch und fein,
doch Dir gehört das Päckchen nicht allein.
Lauf, so flink wie ein Hase
und gib es dem Herrn mit der größten Nase!
In dem Päckchen ist unter anderem etwas aus einem Laden,
drum gib’s der Frau mit den schönsten Waden!
Du hast wirklich schöne Waden und schöne Beine hast Du auch,
drum gib das Päckchen dem Manne mit dem allergrößten Bauch!
Mach doch nicht so großen Trubel,
mit Deiner allergrößten Kugel.
Schau nicht immer auf die Figur,
bring es der Frau mit der schönsten Frisur!
Deine Frisur ist wirklich zu beneiden,
doch sei ein bißchen auch bescheiden.
Das Päckchen ist noch nicht am Platze,
gib es dem Manne mit der allerschönsten Glatze.
Eine Glatze ist eine große Ehr,
denn sie kommt vom vielen Denken her,
Doch heute laß das Denken sein
und bring es dem Fräulein mit den schönsten Äugelein.
Deine Augen sind wirklich ein Genuß,
zum Dank gibt dem Manne mit der Glatze einen Kuß.
Doch das Päckchen muß noch wandern,
gib es dem größten Herrn von allen andern.
Du bildest Dir jetzt wohl ein,
Du seist der Größte ganz allein.
Weit gefehlt,
es gibt noch größere auf dieser Welt.
Doch Kontraste müssen sein,
bring es dem kleinen Mägdelein.
Oh, Mägdelein, nun ist das Geschenk zu Dir gekommen,
glaube nicht, Du hast es schon gewonnen.
Eile und bringe es geschwind zu Eva und Adam,
denn es ist wohl für sie bestimmt.
Was ist wohl in dem Päckchen drin?
Zum Auspacken treten Eva und Adam in die Mitte hin.
Uns allen hat es Spaß gemacht,
daß ihr so gut habt mitgemacht.
Das Paket mit dem Inhalt ist nun Euer,
wir wünschen Euch noch eine schöne Feier.

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Sonntag, 10. Juli 2011 14:40

Pikante Variante der Reise nach Jerusalem





Am späteren Abend bietet es sich an, die Reise nach Jerusalem ein bißchen zu variieren, so fördert man gegenseitiges Kennenlernen und Näherkommen. Diesmal müssen die Teilnehmer nicht wild um die Stühle toben, sondern so schnell wie möglich verschiedene Dinge besorgen. Zum Beispiel (zuerst ganz harmlos) einen Schnürsenkel. Wer als letzte wieder mit dem Schnürsenkel angerannt kommt, ist ausgeschieden. Je weniger Leute noch im Spiel sind, desto prickelnder kann die Aufgabenstellung sein: die Aufgabe fürs Finale wäre beispielsweise wahlweise einen BH oder einen Männerslip zu organisieren.

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Sonntag, 10. Juli 2011 14:41

Schlangentanz





Alle Gäste versammeln sich auf der Tanzfläche. Alle stellen sich hintereinander auf und legen die Hände auf die Schultern des Vordermanns beziehungsweise der Vorderfrau. Die Schlange setzt sich langsam zur Musik in Bewegung. Dann wird die Musik immer schneller und der Kopf der Schlange muss versuchen, das Ende der Schlange zu fangen. Chaos garantiert!

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Guten Abend, wir sind zwei Außendienstmitarbeiter beim TÜV in Wohnort     . Es heißt, dass hier ein Oldtimer abgenommen werden soll.
Wie war doch gleich das Kennzeichen?
L I S – S Y 5 0
Wo ist das Vehikel? Schiebt es doch bitte mal her.

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Wo ist denn das Kennzeichen?
Das wäre schon ein Grund, dass man es durchfallen lassen könnte. Aber wir Beamte im Außendienst sind ja auf alles vorbereitet und, so haben wir rein zufällig ein Nummernschild dabei.
Das hängen wir ihr um, dann brauchen wir nichts im Bericht zu erwähnen.
Bevor wir jedoch mit der eigentlichen Untersuchung beginnen, müssen wir Ihnen ein wenig von diesem Oldtimer erzählen.
Es handelt sich, wie unschwer zu erkennen ist, um ein Modell aus der Sommerserie 1949. In Produktion gegangen ist es ja schon im Dezember 1948. Aber da es mit sehr viel Liebe gemacht wurde, ist es erst am
__.__.1949 vom Band gelaufen.
Auch handelt es sich hierbei um kein Massenprodukt, sondern um ein Unikat. Es wurde hergestellt in .............. und ist der Baureihe ............... zuzuordnen. Dann hat es eine Zeit lang auf Halde gestanden, bevor es das erste Mal zugelassen wurde.
Es ist von einigen Interessenten Probe gefahren worden, bevor es einem gewissen __________ so gut gefiel, dass er es gekauft hat.
Der Preis ist leider nicht bekannt, aber sicher war es nicht billig, denn es sollte ja eine Anschaffung für´s Leben sein.
Nicht zu vergessen ist, dass es nicht nur zum Vergnügen gefahren wurde, sondern bei der Firma ............. unter härtesten Bedingungen eingesetzt wurde. Das hat natürlich ein paar Spuren hinterlassen.
Wenn wir das Modell heute ansehen, so ist der optische Eindruck, trotz einiger kleiner Kratzer am Lack, doch sehr positiv.
Es ist ja nicht gerade ein sportliches Modell - nicht nur wegen der fehlenden Ralleystreifen und des wenig stromlinienförmigen Gesamteindrucks – auch läßt der CW – Wert so manche Wünsche offen.
Doch insgesamt vermittelt es Solidität und Zuverlässigkeit.
Am Rahmen sind einige Materialermüdungserscheinungen festzustellen, die sich jedoch in Grenzen halten. Stark abgenutzt sind jedoch dagegen die Stoßdämpfer, weswegen ein Befahren holpriger Straßen nicht mehr erlaubt werden darf.
Um das Gefährt zu lenken, bedarf es seitens des Fahrers ab und zu größere Kraftanstrengungen, weil es wegen ausgeschlagener Achsschenkelbolzen nicht mehr in der Lage ist, die Spur genau zu halten.
Im Verbrauch liegt es etwas über der DIN – Norm, wobei es erstaunlicherweise im Ruhestand mehr schluckt als im Stadt- und Landstraßenverkehr. Den Tiger im Tank braucht es nicht, denn es kann wahlweise mit Bier, Wein, Sekt, ja sogar mit Schnaps gefüllt werden. Es handelt sich bei ihr um einen so genannten Allesschlucker.
Einige Kavalierstarts im Leben haben dem Profil stark zugesetzt und zu den so genannten Senk-Spreizreifen geführt.
Der Motor läuft selten holpernd auf allen 4 Zylindern und die Einspritzdüse funktioniert nicht mehr in dem gewünschten Maße. Der Auspuff gibt keinerlei Anlaß zu Beanstandungen. Er funktioniert prächtig. Der Einbau eines KAT erscheint jedoch, nicht nur wegen der Steuerbefreiung, sondern auch wegen des manchmal penetranten Gestanks, zweckmäßig.
Die Scheiben werden etwas trübe. Dieses Manko läßt sich aber mit Hilfe optischer Geräte ausgleichen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es sich um einen gepflegten Garagenwagen handelt. Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters weist er wenige kleine Mängel auf, die jedoch nicht so gravierend sind, dass man ihr deswegen die weitere Teilnahme am Verkehr verweigern könnte.
Wir freuen uns deshalb, ihr die Fahrerlaubnis für weitere zehn Jahre bescheinigen zu dürfen und bitten darum, das Nummernschild regelmäßig zu tragen.
Nächster Vorführtermin beim TÜV zur Hauptuntersuchung ist der __.__.2009, den sie selbstständig wahrzunehmen hat. Diese Untersuchung war ausnahmsweise gebührenfrei.
Für Dein bereitwilliges Mitmachen bei dieser TÜV Untersuchung dürfen wir Dir diesen Reservekanister für die nächste Ausflugsfahrt überreichen und Dir weiterhin gute Fahrt wünschen.

Tipp: Das Kennzeichen könnt ihr entweder selber bauen, zu. B. aus Pappe ausschneiden, oder von der Zulassungstelle anfertigen lassen (Kostet um die 10, - Euro)

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